Literatur und Fotografie

Die Bilder des Werkzyklus „Literatur und Fotografie“ sind zwischen 1993 und 2007 entstanden. Sie sind der Versuch, die Texte verschiedener Autoren in Fotografien zu übersetzen, wobei keine bildhafte Nacherzählung angestrebt ist, sondern eine eigenständige und freie Interpretation. Die bisherigen Arbeiten sind:

Die Verwandlung (Franz Kafka)

In der Strafkolonie (Franz Kafka)

Das Schloss (Franz Kafka)

Das Blau des Himmels (Georges Bataille)

Der Tote (Georges Bataille)

Das Stundenbuch (Rainer Maria Rilke)

Das Buch der Unruhe (Pessoa-Fragment)

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Technik: Ihre ästhetische Wirkung verdanken die Bilder speziellen Aufnahme- resp. Reproduktionstechniken, wie z.B. die Verwendung von Lupen anstelle des Objektivs (Das Stundenbuch), dem Einsatz von speziellem Dokumenten-Filmmaterial und bewusster Falschentwicklung (Das Schloss), dem partiellen Zerstören des Negativ/Positivmaterials einschließlich unterschiedlicher Tonungsverfahren (In der Strafkolonie), der Verwendung von gewöhnlichem Kopierpapier als Negativmaterial (Das Blau des Himmels), oder dem Einsatz alter 13x18–Glasnegative als Bildträger (Pessoa-Fragment)

Alle Bilder aus diesem Werkzyklus sind Unikate.