

Die Bilder des Werkzyklus „Literatur und Fotografie“ sind zwischen 1993 und 2007 entstanden. Sie sind der Versuch, die Texte verschiedener Autoren in Fotografien zu übersetzen, wobei keine bildhafte Nacherzählung angestrebt ist, sondern eine eigenständige und freie Interpretation.
Technik: Ihre Wirkung verdanken die Bilder speziellen Aufnahme- resp. Reproduktionstechniken, wie z.B. die Verwendung von Lupen anstelle des Objektivs (Rilke-Fragment), dem Einsatz von speziellem Dokumenten-Filmmaterial und bewusster Falschentwicklung (Das Schloss), dem partiellen Zerstören des Negativ/Positivmaterials einschließlich unterschiedlicher Tonungsverfahren (In der Strafkolonie), der Verwendung von gewöhnlichem Kopierpapier als Negativmaterial (Das Blau des Himmels), oder dem Einsatz alter Glasnegative als Bildträger (Pessoa-Fragment)
Alle Bilder aus diesem Werkzyklus sind Unikate.